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      Lerne Nein zu sagen

      Lerne Nein zu sagen

      Können Sie gut "NEIN" sagen?

      Oft fällt es uns schwer, „Nein“ zu sagen. Das hat unterschiedliche Gründe: Einerseits haben wir gelernt, bescheiden und anpassungsfähig zu sein. Andererseits haben wir bestimmte Ängste, etwas zu verlieren – den Job, Kunden, Freunde usw. Allerdings führt „Ja“-sagen leider dazu, dass wir Zeit mit Dingen verbringen, die wir überhaupt nicht wollen:

       

      ·      Am Arbeitsplatz bearbeiten Sie aus Gefälligkeit Aufgaben für den Kollegenkreis, wofür Sie jedoch gar nicht zuständig sind.

      ·      Im Freundeskreis kümmern Sie sich um Sachen, weil es sonst niemand tut.

      ·      In der Familie erledigen Sie Dinge, weil sie sonst liegen bleiben.

      Warum wir lieber "JA" sagen

      Es gibt viele Situationen, in denen wir gerne „Nein“ sagen würden – und es nicht tun. Warum ist das so? Der Grund dafür sind Bedenken oder sogar Ängste. Dazu zwei Beispiele:

       

      Angst vor Ablehnung

       

      Wir befürchten, dass wir andere Menschen verärgern. Andere finden uns damit nicht mehr so sympathisch und laden uns zu Gemeinsamkeiten nicht mehr ein. Am Arbeitsplatz befürchten wir, vom Kollegenkreis ausgegrenzt zu werden.

       

      Führt Ihr „Nein“ zu solchen Ergebnissen, sollten Sie sich fragen, wie wichtig Ihnen diese Freunde oder Kollegen sind, die Ihr „Nein“ zum Anlass nehmen, Sie als Menschen abzulehnen.

       

      Angst vor Konflikten

       

      Sie befürchten eine Auseinandersetzung, wenn Sie Tätigkeiten ablehnen. Häufig ist der Grund dafür fehlende Klarheit, was genau am Arbeitsplatz, in der Familie, im Verein oder wo auch immer zu Ihren tatsächlichen Tätigkeiten gehört. Klären Sie diese Fragen, dann können Sie Konflikte von vornherein vermeiden. Je klarer Ihre Vorstellung von Ihren Tätigkeiten ist, desto klarer können Sie sich abgrenzen. Wenn Sie zum Beispiel im Verein bei Versammlungen das Protokoll führen, dann klären Sie, dass Sie nur dafür verantwortlich sind. Um die Einladungen und um die Sitzungsorganisation müssen sich andere Vereinsmitglieder kümmern.


      Die innere Einstellung

      Weitere Gründe, warum wir lieber „Ja“ als „Nein“ sagen, sind unsere inneren Einstellungen zu uns selbst. Das führt zum Beispiel zu folgender Annahme:

       

      „Ich möchte kollegial und kooperativ sein.“

       

      Sie sind in der Familie, im Freundeskreis und auch am Arbeitsplatz mit Menschen umgeben, die Ihnen einen Gefallen tun. Wenn diese Personen nun zu Ihnen kommen, und einen Gefallen von Ihnen erbitten, dann handeln Sie kooperativ und kollegial, wenn Sie die Wünsche erfüllen. 

       

      Leider werden diese Gefälligkeiten schon mal zur Einbahnstraße: Sie handeln aus Ihrer Sicht immer kollegial und kooperativ. Doch wenn Sie von denjenigen Personen eine Gegenleistung einfordern, dann heißt es schnell: „Das würde ich ja wirklich sehr gerne für dich tun, nur heute geht es leider überhaupt nicht.“ Das Dumme daran ist, dass Sie diese Ausrede jedes Mal zu hören bekommen. 

       

      Das nächste Mal sollten Sie sich von Ihrer Gefälligkeit verabschieden und auch „Nein“ sagen.

       

      Das „Nein“-Sagen gelingt manchmal gut und manchmal überhaupt nicht. Das liegt vielleicht auch daran, dass Sie sich überrumpelt fühlen und Ihnen die Zeit zum Nachdenken fehlt. Es gibt Menschen und Situationen, da fällt es uns leicht, etwas abzulehnen. Und bei anderen Menschen tun wir uns schwer. Doch es bleibt dabei: Sie müssen sich entscheiden, was Sie wollen und wo Sie Ihre Grenzen setzen.  


      Senden Sie angemessene "Nein"- Botschaften 

      Wenn Sie nicht „Ja“ sagen wollen, sollten Sie deutlich „Nein“ sagen. Die Frage dabei ist, wie Sie diese Ablehnung so formulieren, dass Ihr Gegenüber damit einverstanden ist und das „Nein“ auch annehmen kann. Es gibt viele Möglichkeiten, angemessen und gekonnt „Nein“ zu sagen. Eine gute Botschaft ist:

       

      Das „Angebots-Nein“

       

      Sie möchten eine Sache nicht komplett ablehnen, sondern sich lieber zu einem späteren Zeitpunkt damit beschäftigen.

       

      Eine Kollegin kommt auf Sie zu und bittet Sie um Unterstützung bei einer schwierigen Aufgabe. Sie kennen die Lösung, haben im Moment allerdings genug eigene Arbeiten zu erledigen. Das Angebots-Nein lautet: „Emma, ich kann dich gerne heute Nachmittag dabei unterstützen. Ich melde mich nach der Mittagspause bei dir, wenn ich Zeit dafür habe.“

       

      Jetzt haben Sie Ihre Unterstützung nicht abgelehnt, sondern ein Angebot an die Kollegin gemacht, wann Sie ihr helfen können.

       

      Der Trick dabei ist, dass Sie noch nicht einmal „Nein“ gesagt haben. Sie haben Ihre Ablehnung absolut positiv formuliert, indem Sie in den Mittelpunkt gestellt haben, was Ihnen möglich ist.

       

      Schlecht formuliert sind Angebote, die wir erst rechtfertigen: „Du Emma, ich würde dich ja gerne unterstützen. Aber ich habe jetzt noch so viel zu tun. Das geht jetzt leider überhaupt nicht. Aber heute Nachmittag wäre es möglich. Da kann ich dir helfen.“ Die negativen Aussagen zu Beginn dieser Botschaft überlagern das positive Angebot am Schluss der Formulierung.

       

      Achten Sie darauf, dass Sie immer sagen, was geht – und nicht, was nicht geht.

       

      Ein anderes Beispiel: Eine Freundin ruft Sie nachmittags an Ihrem Arbeitsplatz an und lädt Sie ein, mit ihr abends ins Theater zu gehen: „Ich habe zwei Karten für die Vorstellung – und wir haben uns ja so lange nicht gesehen.“ Sie möchten jedoch lieber am Abend abschalten und ausspannen. Hier könnten Sie das Angebots-Nein anwenden und sagen: „Ich würde sehr gerne am Wochenende mit dir ins Theater gehen. Heute bin ich müde und geschafft.“

       

      Und noch ein Beispiel: Sie sind Mitglied in einem Verein und haben sich bereit erklärt, während der Mitgliederversammlung das Protokoll zu führen. Wenn Sie jetzt gebeten werden, auch noch die Einladungen und die Sitzungsorganisation zu übernehmen, dann können Sie dies ebenfalls mit einem Angebots-Nein ablehnen: „Ich habe euch versprochen, dass ich die Protokollführung übernehme. Gerne sorge ich dafür, dass ihr das auch schnell nach der Versammlung bekommt. Alles andere organisiert bitte untereinander.“

      Wenn Sie nicht „Ja“ sagen wollen, sollten Sie deutlich „Nein“ sagen. Die Frage dabei ist, wie Sie diese Ablehnung so formulieren, dass Ihr Gegenüber damit einverstanden ist und das „Nein“ auch annehmen kann. Es gibt viele Möglichkeiten, angemessen und gekonnt „Nein“ zu sagen. Eine gute Botschaft ist:

       

      Das „Angebots-Nein“

       

      Sie möchten eine Sache nicht komplett ablehnen, sondern sich lieber zu einem späteren Zeitpunkt damit beschäftigen.

       

      Eine Kollegin kommt auf Sie zu und bittet Sie um Unterstützung bei einer schwierigen Aufgabe. Sie kennen die Lösung, haben im Moment allerdings genug eigene Arbeiten zu erledigen. Das Angebots-Nein lautet: „Emma, ich kann dich gerne heute Nachmittag dabei unterstützen. Ich melde mich nach der Mittagspause bei dir, wenn ich Zeit dafür habe.“

       

      Jetzt haben Sie Ihre Unterstützung nicht abgelehnt, sondern ein Angebot an die Kollegin gemacht, wann Sie ihr helfen können.

       

      Der Trick dabei ist, dass Sie noch nicht einmal „Nein“ gesagt haben. Sie haben Ihre Ablehnung absolut positiv formuliert, indem Sie in den Mittelpunkt gestellt haben, was Ihnen möglich ist.

       

      Schlecht formuliert sind Angebote, die wir erst rechtfertigen: „Du Emma, ich würde dich ja gerne unterstützen. Aber ich habe jetzt noch so viel zu tun. Das geht jetzt leider überhaupt nicht. Aber heute Nachmittag wäre es möglich. Da kann ich dir helfen.“ Die negativen Aussagen zu Beginn dieser Botschaft überlagern das positive Angebot am Schluss der Formulierung.

       

      Achten Sie darauf, dass Sie immer sagen, was geht – und nicht, was nicht geht.

       

      Ein anderes Beispiel: Eine Freundin ruft Sie nachmittags an Ihrem Arbeitsplatz an und lädt Sie ein, mit ihr abends ins Theater zu gehen: „Ich habe zwei Karten für die Vorstellung – und wir haben uns ja so lange nicht gesehen.“ Sie möchten jedoch lieber am Abend abschalten und ausspannen. Hier könnten Sie das Angebots-Nein anwenden und sagen: „Ich würde sehr gerne am Wochenende mit dir ins Theater gehen. Heute bin ich müde und geschafft.“

       

      Und noch ein Beispiel: Sie sind Mitglied in einem Verein und haben sich bereit erklärt, während der Mitgliederversammlung das Protokoll zu führen. Wenn Sie jetzt gebeten werden, auch noch die Einladungen und die Sitzungsorganisation zu übernehmen, dann können Sie dies ebenfalls mit einem Angebots-Nein ablehnen: „Ich habe euch versprochen, dass ich die Protokollführung übernehme. Gerne sorge ich dafür, dass ihr das auch schnell nach der Versammlung bekommt. Alles andere organisiert bitte untereinander.“

      Und noch ein Hinweis

      Generell sollten Sie zwei Dinge beim „Nein“-Sagen beachten:

       

      ·      Kein „Nasenfaktor“

      Wenn Sie sich entschließen, anderen Personen gegenüber etwas abzulehnen, dann sollten Sie das nicht vom „Nasenfaktor“ abhängig machen. Wenn Sie zum Beispiel an Ihrem Arbeitsplatz Grenzen ziehen wollen, dann tun Sie das konsequent. Das heißt, Sie machen Ihr „Nein“ eben nicht davon abhängig, ob Ihnen Ihr Gegenüber sympathisch ist oder nicht. Wenn Sie diese Regeln missachten, schaffen Sie damit Unmut in Ihrem Umfeld – und das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

       

      ·      Kein Meckern-und-Machen

      Ihre Kinder haben in der Küche gekocht – und anschließend nichts aufgeräumt. Nun stehen Sie in Ihrer Küche und beseitigen das Chaos. Wenn Sie jetzt dabei gegenüber Ihren Kindern meckern und sich beschweren, warum Sie das jetzt alles sauber machen müssen, dann werden Sie nicht ernst genommen. Meckern und machen bringt leider keine Akzeptanz. Entweder Sie entschließen sich, das Chaos der Kinder zu beseitigen – dann lassen Sie das Meckern sein. Oder Sie entscheiden sich, dass die Kinder aufräumen müssen – dann sagen Sie konsequent „Nein“.

       

      Fazit

      Gekonnt „Nein“ zu sagen ist eine Fähigkeit, die Sie trainieren müssen. Das fällt nicht vom Himmel. Lassen Sie die Alltagssituationen vor Ihrem inneren Auge Revue passieren, in denen Sie gerne „Nein“ sagen würden und stellen Sie sich vor, wie Sie Ihre „Nein“-Botschaft formulieren. Und wenn es Ihnen nicht gelungen ist, bitte nicht ärgern, sondern weiter trainieren.

       

      Viel Erfolg beim „Nein“-Sagen wünscht Ihnen

       

      Antje Barmeyer 

      Gekonnt „Nein“ zu sagen ist eine Fähigkeit, die Sie trainieren müssen. Das fällt nicht vom Himmel. Lassen Sie die Alltagssituationen vor Ihrem inneren Auge Revue passieren, in denen Sie gerne „Nein“ sagen würden und stellen Sie sich vor, wie Sie Ihre „Nein“-Botschaft formulieren. Und wenn es Ihnen nicht gelungen ist, bitte nicht ärgern, sondern weiter trainieren.

       

      Viel Erfolg beim „Nein“-Sagen wünscht Ihnen

       

      Antje Barmeyer 


      Buchempfehlung: Konsequent überzeugen

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      Es gibt Grund zur Hoffnung:

      Strategien für mehr Durchsetzungsvermögen sind erlernbar - oft auf einfachen Wegen. 


      Antje Barmeyer zeigt in 10 Kapiteln auf, welche Auswirkungen die Kommunikation auf der Sachebene und der Beziehungsebene hat.

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      Strategien für mehr Durchsetzungsvermögen sind erlernbar - oft auf einfachen Wegen. 


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      Wie eine gemeinsame Bucket List eure Beziehung bereichern kann

      Wie eine gemeinsame Bucket List eure Beziehung bereichern kann

      Wie eine gemeinsame Bucket List eure Beziehung bereichern kann

       


      Schluss mit Netflix, Kino oder essen gehen! Leider passiert es im Beziehungsalltag allzu oft, dass wir die gemeinsame Zeit mit den immer gleichen Dates und Unternehmungen füllen. Wenn ihr gemeinsam mehr erleben wollt, aber nicht wisst, wie ihr anfangen sollt und was eigentlich eure Ziele, Träume und Wünschen im Leben sind, kann eine Bucket List genau das Richtige für euch sein.

      In diesem Blogartikel erfahrt ihr, was eine Bucket List ist und wie ihr als Paar von einer gemeinsamen Bucket List profitiert.


      Was ist überhaupt eine Bucket List?


      Einmal im Leben die bunten Polarlichter sehen, in einem Sterne-Restaurant essen, im Hundeschlitten durch die Wildnis sausen oder ein romantisches Candle-Light-Dinner – Jeder Mensch hat große und kleine Träume, die er oder sie sich in seinem oder ihrem Leben erfüllen möchte. Mit Sicherheit fallen euch auch spontan ein paar Punkte ein, die ihr gerne allein oder mit eurem Partner erleben möchtet. Die meisten von euch haben daher schon eine mentale Bucket List, ohne den Träumen einen formalen Stempel aufgedrückt zu haben.

      Allerdings passiert es im stressigen Alltag schnell, dass diese Träume in Vergessenheit geraten. Eine Bucket List wird daher einen Schritt konkreter. Auf einer Bucket List (auf Deutsch Löffelliste) stehen nämlich schwarz auf weiß all jene großen und kleinen Dinge, Erfahrungen und Erlebnissen, die ihr bis zu eurem Tod erleben oder erreichen wollt.



      Vorteile einer Bucket List


      Die Vorteile einer Bucket List liegen auf der Hand. Eine Bucket List bringt euch zuallererst dazu, euch intensiv mit euren Träumen und Zielen im Leben auseinanderzusetzen und sich dieser bewusst zu werden. Eine Studie der Dominican University of California zeigt: Wer seine Ziele schriftlich fixiert, hat eine ungleich größere Erfolgsquote als jemand, der seine Ziele nur mündlich formuliert. 

      Darüber hinaus führt eine Bucket List euch die eigene Endlichkeit vor Augen. Wir haben eben nicht endlich Zeit. Wer seine Träume immer weiter in die Zukunft verschiebt, merkt irgendwann, dass es vielleicht zu spät geworden ist. Die meisten Menschen bereuen am Ende ihres Lebens nämlich nicht, zu wenig gearbeitet zu haben, sondern vielmehr sich zu wenig Freude im Leben gegönnt zu haben.

      Eine Bucket List ist daher ein freundlicher Reminder, dass das Leben im Hier und Jetzt stattfindet. Schon bald werdet ihr merken, wie ihr mit der Anzahl der Häkchen auf eurer Bucket List nicht nur unheimlich stolz auf euch, sondern auch mutiger und abenteuerlustiger werdet.




      So könnt ihr als Paar von einer Bucket List profitieren


      Eine gemeinsame Bucket List kann euch als Paar noch näher zusammenbringen. Immerhin ist es euer Lieblingsmensch, mit dem ihr euch in all die Abenteuer stürzt. All die positiven Gefühle, die ihr beim Verlassen eurer Komfortzone und den tollen Erlebnissen habt, verbindet ihr mit eurem Partner. 


      Wenn ihr aufhört, nur das zu tun, was ihr immer schon gemacht habt, werdet ihr, auch wenn ihr bereits Jahre oder Jahrzehnte zusammen seid, immer wieder neue, interessante Seiten an eurem Partner entdecken. Mit eurer gemeinsamen Bucket List habt ihr die großartige Chance, gemeinsam zu wachsen und euch ein Leben zu zweit aufzubauen, von dem ihr im Altenheim einmal stolz erzählen werdet. 

      Auf der anderen Seite ist eine Bucket List eine sehr persönliche Angelegenheit. Auch wenn ihr euch wie Seelenverwandte fühlt, wird es mit Sicherheit die einen oder anderen Wünsche, Ziel und Träume geben, die der andere nicht teilt. Dies ist keinesfalls negativ zu sehen. Denn auch getrennte Erlebnisse können eure Beziehung stärken. Denn was gibt es bitte attraktiveres als einen Partner, der seine Träume verfolgt und sich für etwas begeistern kann. Schließlich ist es auch eine Freude zu sehen, wie sich der andere freut und euch begeistert von seinen Erlebnissen berichtet.



      Bucket List Ideen für Paare

      Bevor es losgeht mit all den tollen Erlebnissen, ist erst mal ein Brainstorming angesagt. Hierzu findet ihr im Buch eine Reihe von Fragen, die eure Gedanken in die richtige Richtung lenken könnten. Es lohnt sich beispielsweise darüber nachzudenken, an welche Orte ihr schon immer mal reisen wolltet oder was ihr machen würdet, wenn Geld oder Angst keine Rolle spielen würden.
      Keine Angst: Auch wenn eure Antworten auf diese Fragen unterschiedlich sind, seid ihr nicht ohne Grund zusammen und werdet mit Sicherheit auf viele Punkte stoßen, die euch beiden ein Leuchten in die Augen zaubern.


      Mögliche Punkte für eure Bucket List sind beispielsweise:

      • einen Standard-Tanzkurs besuchen

      • Einen Film im Autokino ansehen

      • Ins Planetarium gehen

      • An einer Weinprobe teilnehmen

      • Ein Candle-Light-Dinner

      • Eine Alpakawanderung machen

      • Blindbooking

      • Einen Straßenkünstler eine Karikatur von euch zeichnen lassen

      • Eine Gondelfahrt in Venedig machen


      400 Ideen für eure Bucket List und jede Menge Quellen zur weiteren Inspiration findet ihr in meinem Buch. Abschauen und inspirieren lassen ist nämlich ausdrücklich erlaubt.

      Beim Erstellen einer Bucket List ist es wichtig, eure Ziele konkret zu formulieren. „Reisen“ ist viel zu allgemein. Genauso wenig solltet ihr Punkte weglassen, die euch zu unrealistisch erscheinen. Wer weiß, wie es in ein paar Jahren aussieht, mit ein bisschen Bucket-List-Erfahrung. Neben den großen, vielleicht noch unrealistisch klingenden Zielen, haben übrigens kleine, unbedeutend scheinende Ziele wie „Erdbeeren auf dem Feld pflücken“ oder „eine Schwarzwälder Kirschtorte backen“ genauso ihre Berechtigung.

      Die „kleine Ziele“ verschaffen euch nicht nur schnelle Erfolgserlebnisse in Form von Häkchen auf eurer Liste, sondern helfen euch auch den Alltag zu verändern, statt nur auch wenige große Ereignisse im Jahr hinzufiebern.



      Fazit - Start in ein aufregendes Leben zu Zweit


      Worauf wartet ihr noch? Eine Bucket List ist kein Allheilmittel für eine harmonische Beziehung. Sie kann euch aber sehr wohl helfen, mehr Schwung in euren Alltag zu bringen und gemeinsam all die spannenden Möglichkeiten zu ergreifen, die das Leben bietet.

      In meinem Buch findet ihr neben 400 Ideen eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zu eurer Bucket List sowie jede Menge Tipps zum Erreichen eurer Ziele. Bucket List Vorlage für Paare könnt ihr euch zum Ausdrucken im PDF-Format auf meiner Webseite gerne runterladen.


      Herzliche Grüße


      Denise Ni



      Der Amazon Bestseller: Bucket List für Paare

      Unvergessliche Erlebnisse zu zweit

      Einmal im Leben die Nordlichter sehen, eng umschlungen auf einer Salsa-Party tanzen, im VW-Bully durch Italien reisen oder eigenes Gemüse anbauen – auf einer Bucket List stehen alle großen und kleinen Dinge, die ihr immer schon mal machen wolltet oder die ihr in eurem Leben erreichen möchtet.


      Weil zu zweit alles noch viel schöner ist, enthält eure Bucket List für Paare alle Abenteuer – egal wie groß oder klein sie sind – die ihr in eurem Leben gemeinsam noch erleben wollt.

      Was ist Resilienz und wie kannst du sie steigern?

      Was ist Resilienz und wie kannst du sie steigern?

      Was ist Resilienz und wie kannst du sie steigern?

      Was ist Resilienz?

      Unter dem Begriff Resilienz versteht man im weiterem Sinne die psychische Widerstandsfähigkeit oder auch das Immunsystem der Seele.

      Konkreter bezeichnet Resilienz die Eigenschaft bzw. das Phänomen, dass manche Menschen trotz Stress und Belastungen und damit einhergehenden gesundheitlichen Risiken stabil bleiben und sich von auftretenden Rückschlägen zügig wieder erholen.

      Im Gegensatz dazu gibt es andere Menschen, die bei den gleichen Belastungen und Rückschlägen deutlich gefährdeter sind für Krankheiten oder psychische Schädigungen.

      Warum ist Resilienz wichtig?

      Um dem Leben mit seinen Herausforderungen gewachsen zu sein, angestrebte Ziele erreichen zu können und um überhaupt das Leben genießen zu können, ist es wichtig über ein gewisses Maß an Resilienz zu verfügen. Das Gute dabei ist, dass wir unsere Resilienz selbst steigern können. In meinem Buch gehe ich anhand vieler Praxisbeispiele und Übungen intensiv darauf ein, was du konkret tun kannst um deine Resilienz zu steigern. Zusätzlich skizziere ich, was ich persönlich zur Steigerung meiner Resilienz tue.

      "Ein resilienter Mensch geht leichter durchs Leben"

      Die 7 Säulen der Resilienz

      Das Konzept der Resilienz besteht aus 7 Schlüsselfaktoren oder auch 7 Säulen. Diese sind eng miteinander verknüpft und so kann es vorkommen, dass Merkmale eines Schlüsselfaktors wie z.B. Verlassen der Opferrolle auch beim Schlüsselfaktor Verantwortung vorkommen oder umgekehrt.

      SelbstwirksamkeitserwartungEs gibt verschiedene Ansätze welche Schlüsselfaktoren dazu gehören. In manchen Konzepten taucht z.B. auch die Selbstwirksamkeit bzw. Selbstwirksamkeitserwartung auf. Das ist allerdings ein recht abstrakter Begriff, sodass ich diesem Faktor ein eigenes Kapitel gewidmet habe. In meinem Buch habe ich mich für folgende 7 Säulen entschieden:

      • Optimismus: Neue Situationen werden als Herausforderungen und Chancen angesehen.

      • Akzeptanz: Resiliente Menschen können mit Rückschlägen umgehen und Unveränderbares annehmen.

      • Lösungsorientierung: Lösungsorientierte Menschen suchen in Problemsituationen nach Auswegen und Lösungen anstatt sich auf das Problem zu konzentrieren.

      • Lösungsorientierung: Lösungsorientierte Menschen suchen in Problemsituationen nach Auswegen und Lösungen anstatt sich auf das Problem zu konzentrieren.

      • Verlassen der Opferrolle: Hierbei geht es zunächst einmal darum, sich der Opferrolle in bestimmten Situationen bewusst zu werden. Z.B. vergleichen mit anderen, die etwas haben, was ich auch gerne hätte und eigentlich haben „die das ja unverdient“.

      • Verantwortung: Hiermit wird häufig etwas Negatives verbunden wie Schuld für etwas haben. Vielmehr geht es aber darum, dass wir Entscheidungen treffen und auch zu diesen stehen und unser Leben eigenverantwortlich in die Hand nehmen.

      • Soziales Netzwerk: Netzwerke sind wichtig, ob beruflich oder privat. Sie geben uns Halt in Krisen und unterstützen uns z. B. beim Vorankommen im beruflichen Kontext. Netzwerke leben vom Geben und Nehmen. Für den Erhalt eines Netzwerkes ist ein gewisser Einsatz erforderlich. Deshalb heißt es auch Netzwerkarbeit.

      • Zukunftsorientierung: Mir meiner selbst und meiner Ressourcen bewusst sein und damit meine Zukunft planen und gestalten und auf ein Ziel bzw. eine Perspektive hinarbeiten.

      Praxisbeispiel: So handelt und reagiert ein resilienter Mensch

      Ausgehend von den sieben Schlüsselfaktoren der Resilienz kann ein resilienter Mensch folgende Merkmale und Einstellungen zum Leben haben:


      Lars (41 Jahr alt, verheiratet mit einem Kind) arbeitet als Angestellter in einem städtischen Betrieb und ist dort für den IT Bereich als Systemadministrator tätig. Seit einigen Jahren ist er bereits nebenberuflich selbständig tätig und betreut und pflegt die Homepages einiger Freunde. Diese sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Außerdem macht ihm seine Nebentätigkeit Spaß.

      Nun wird sein Arbeitsplatz beim städtischen Betrieb gestrichen. Er könnte zwar an einen anderen Standort wechseln, dies wäre jedoch zu weit entfernt für ihn und die dortigen Arbeitsbedingungen sind eher ungünstig.

      Lars hat sich an seinem Arbeitsplatz recht wohl gefühlt und ein gutes Verhältnis zu seinen Kollegen gepflegt. Aber seit einiger Zeit hat er den Wunsch seine selbständige Tätigkeit weiter auszubauen.


      Er fasst die Nachricht von der Streichung seiner Stelle und der örtlichen Verlegung zwar zunächst etwas geschockt auf. Jedoch sieht er das ganze nach einer Weile eher als Herausforderung um seine Selbständigkeit nun weiter voranzutreiben. Er spürt bereits eine leichte Vorfreude auf das was kommt (Optimismus).


      Lars hatte viele enge Kontakte an seiner Arbeitsstelle. Diese werden nun wegfallen. Einige davon sind wichtige Begleiter in seinem Leben, die er schon seit 20 Jahren kennt und schätzt. Dies ist ihm bewusst und er kann es annehmen und akzeptieren. Mit manchen möchte er noch in Kontakt bleiben, von anderen wird er sich verabschieden. Es macht ihn etwas traurig, aber er kann es akzeptieren (Akzeptanz).


      Lars hat an seiner jetzigen Arbeitsstelle einen jüngeren Kollegen (35), der auch als Systemadministrator beschäftigt ist. Dessen Stelle bleibt allerdings erhalten. Der jüngere Kollege ist auch recht früh in der gleichen Gehaltsstufe wie Lars eingestuft worden, obwohl er deutlich weniger Dienstjahre hat und eher weniger anspruchsvolle Aufgaben bearbeitet. Am Arbeitsplatz gibt es viele Gerüchte warum das so ist. Lars vergleicht sich nicht mit diesem Kollegen, hat allerdings bereits einmal das Gespräch mit seinen Vorgesetzten gesucht um diese Angelegenheit zu thematisieren (Verlassen der Opferrolle). Allerdings hat dieses Gespräch zu keinem Ergebnis geführt. Für Lars war es jedoch unter anderem ein Anstoß, mit seiner selbständigen Nebentätigkeit zu starten und sich so mit Hilfe seiner Ressourcen und weil es ihm Spaß macht andere Menschen mit seinem Know-how zu unterstützen, eine weitere berufliche Perspektive aktiv erschaffen (Zukunftsorientierung).


      Neben der Zukunftsorientierung kommt hier gleichzeitig auch die Lösungsorientierung zum tragen. Weil Lars sich hierbei nicht auf das Problem (die Bevorzugung des Kollegen und seine eigene Benachteiligung) konzentriert, sondern gleich nach Auswegen und neuen Lösungen sucht. Er nimmt sein Leben in die Hand und übernimmt Verantwortung für sich selbst, anstatt sich im Groll und Ärger über seinen bevorzugten Kollegen, die Vorgesetzten oder die Streichung der Stelle zu verlieren. Dadurch, dass Freundschaften und ein soziales Netzwerk Lars immer sehr wichtig waren und sind, hat er schnell Fuss gefasst im Bereich der Selbständigkeit. Bei Problemen und Krisen hatte er Ansprechpartner. So fiel es ihm leichter auch die schwierigen Phasen gut zu überstehen.

      Praxisbeispiel: So handelt und reagiert ein resilienter Mensch

      Resiliente Menschen sind psychisch widerstandsfähig.

      Welche Eigenschaften oder Indikatoren hat nun ein Mensch, der NICHT resilient ist?

      Er kann ängstlich sein. Vielleicht ist er unzufrieden mit seiner Lebenssituation, übernimmt aber keine Verantwortung um etwas konkretes daran zu verändern und macht andere oder die Umstände dafür verantwortlich. Was nicht heißt, dass die Umstände nicht auch mal ungünstig sein können. Es ist vielmehr eine grundsätzliche Eigenschaft dieses Menschen überwiegend äußere Einflüsse für den Verlauf seines Lebens verantwortlich zu machen. Vorwiegend passive oder depressive Menschen verfügen über eine geringe Resilienz.

      Um nochmal auf das vorangegangene Beispiel zurückzugreifen, wäre Lars nun ein Mensch der nicht resilient ist, dann hätte er evtl. bereits bei der Bevorzugung des anderen Kollegen ständig diesen und die Vorgesetzten verteufelt und sich in seinem Groll und Ärger verloren. Er hätte womöglich keine selbständige Nebentätigkeit begonnen, da er viel zu sehr damit beschäftigt gewesen wäre sich zu ärgern und dadurch gar nicht mehr erkennen kann welche Stärken, Möglichkeiten und Ressourcen er zur Verfügung hat.

      Das ist nur ein fiktives Beispiel zu Resilienz.

      Im Buch gehe ich natürlich deutlich tiefer darauf ein und gebe immer wieder nachvollziehbare Praxisbeispiele zum Thema, gehe auf Resilienz in echten Extrembedingungen ein, zeige auf was ich selbst für mich tue und gebe dir Übungen an die Hand mit deren Hilfe du deine Resilienz direkt steigern kannst.


      Herzliche Grüße


      Jürgen Simonis


      Der Amazon Bestseller: Resilienz steigern

      Der praxisorientierte Ratgeber um die innere Stärke zu mobilisieren, Krisen zu bewältigen und Burnout vorzubeugen.

      Dass der Stress für den Durchschnittsbürger immer weiter zunimmt und viele der betroffenen Menschen diese wachsende Herausforderung nicht gut meistern, erkennt man an den stetig steigenden Burnout Zahlen. Doch das muss nicht so sein.