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      Was ist Resilienz und wie kannst du sie steigern?

      "Ein resilienter Mensch geht leichter durchs Leben"

      Was ist Resilienz?

      Unter dem Begriff Resilienz versteht man im weiterem Sinne die psychische Widerstandsfähigkeit oder auch das Immunsystem der Seele.

      Konkreter bezeichnet Resilienz die Eigenschaft bzw. das Phänomen, dass manche Menschen trotz Stress und Belastungen und damit einhergehenden gesundheitlichen Risiken stabil bleiben und sich von auftretenden Rückschlägen zügig wieder erholen.

      Im Gegensatz dazu gibt es andere Menschen, die bei den gleichen Belastungen und Rückschlägen deutlich gefährdeter sind für Krankheiten oder psychische Schädigungen.

      Dipl. Sozialpädagoge Jürgen Simonis erklärt:

      Warum ist Resilienz wichtig?

      Um dem Leben mit seinen Herausforderungen gewachsen zu sein, angestrebte Ziele erreichen zu können und um überhaupt das Leben genießen zu können, ist es wichtig über ein gewisses Maß an Resilienz zu verfügen. Das Gute dabei ist, dass wir unsere Resilienz selbst steigern können. In meinem Buch gehe ich anhand vieler Praxisbeispiele und Übungen intensiv darauf ein, was du konkret tun kannst um deine Resilienz zu steigern. Zusätzlich skizziere ich, was ich persönlich zur Steigerung meiner Resilienz tue.

      Die 7 Säulen der Resilienz

      Das Konzept der Resilienz besteht aus 7 Schlüsselfaktoren oder auch 7 Säulen. Diese sind eng miteinander verknüpft und so kann es vorkommen, dass Merkmale eines Schlüsselfaktors wie z.B. Verlassen der Opferrolle auch beim Schlüsselfaktor Verantwortung vorkommen oder umgekehrt.

      SelbstwirksamkeitserwartungEs gibt verschiedene Ansätze welche Schlüsselfaktoren dazu gehören. In manchen Konzepten taucht z.B. auch die Selbstwirksamkeit bzw. Selbstwirksamkeitserwartung auf. Das ist allerdings ein recht abstrakter Begriff, sodass ich diesem Faktor ein eigenes Kapitel gewidmet habe. In meinem Buch habe ich mich für folgende 7 Säulen entschieden:

      • Optimismus: Neue Situationen werden als Herausforderungen und Chancen angesehen.

      • Akzeptanz: Resiliente Menschen können mit Rückschlägen umgehen und Unveränderbares annehmen.

      • Lösungsorientierung: Lösungsorientierte Menschen suchen in Problemsituationen nach Auswegen und Lösungen anstatt sich auf das Problem zu konzentrieren.

      • Lösungsorientierung: Lösungsorientierte Menschen suchen in Problemsituationen nach Auswegen und Lösungen anstatt sich auf das Problem zu konzentrieren.

      • Verlassen der Opferrolle: Hierbei geht es zunächst einmal darum, sich der Opferrolle in bestimmten Situationen bewusst zu werden. Z.B. vergleichen mit anderen, die etwas haben, was ich auch gerne hätte und eigentlich haben „die das ja unverdient“.

      • Verantwortung: Hiermit wird häufig etwas Negatives verbunden wie Schuld für etwas haben. Vielmehr geht es aber darum, dass wir Entscheidungen treffen und auch zu diesen stehen und unser Leben eigenverantwortlich in die Hand nehmen.

      • Soziales Netzwerk: Netzwerke sind wichtig, ob beruflich oder privat. Sie geben uns Halt in Krisen und unterstützen uns z. B. beim Vorankommen im beruflichen Kontext. Netzwerke leben vom Geben und Nehmen. Für den Erhalt eines Netzwerkes ist ein gewisser Einsatz erforderlich. Deshalb heißt es auch Netzwerkarbeit.

      • Zukunftsorientierung: Mir meiner selbst und meiner Ressourcen bewusst sein und damit meine Zukunft planen und gestalten und auf ein Ziel bzw. eine Perspektive hinarbeiten.

      Praxisbeispiel: So handelt und reagiert ein resilienter Mensch

      Ausgehend von den sieben Schlüsselfaktoren der Resilienz kann ein resilienter Mensch folgende Merkmale und Einstellungen zum Leben haben:


      Lars (41 Jahr alt, verheiratet mit einem Kind) arbeitet als Angestellter in einem städtischen Betrieb und ist dort für den IT Bereich als Systemadministrator tätig. Seit einigen Jahren ist er bereits nebenberuflich selbständig tätig und betreut und pflegt die Homepages einiger Freunde. Diese sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Außerdem macht ihm seine Nebentätigkeit Spaß.

      Nun wird sein Arbeitsplatz beim städtischen Betrieb gestrichen. Er könnte zwar an einen anderen Standort wechseln, dies wäre jedoch zu weit entfernt für ihn und die dortigen Arbeitsbedingungen sind eher ungünstig.

      Lars hat sich an seinem Arbeitsplatz recht wohl gefühlt und ein gutes Verhältnis zu seinen Kollegen gepflegt. Aber seit einiger Zeit hat er den Wunsch seine selbständige Tätigkeit weiter auszubauen.


      Er fasst die Nachricht von der Streichung seiner Stelle und der örtlichen Verlegung zwar zunächst etwas geschockt auf. Jedoch sieht er das ganze nach einer Weile eher als Herausforderung um seine Selbständigkeit nun weiter voranzutreiben. Er spürt bereits eine leichte Vorfreude auf das was kommt (Optimismus).


      Lars hatte viele enge Kontakte an seiner Arbeitsstelle. Diese werden nun wegfallen. Einige davon sind wichtige Begleiter in seinem Leben, die er schon seit 20 Jahren kennt und schätzt. Dies ist ihm bewusst und er kann es annehmen und akzeptieren. Mit manchen möchte er noch in Kontakt bleiben, von anderen wird er sich verabschieden. Es macht ihn etwas traurig, aber er kann es akzeptieren (Akzeptanz).


      Lars hat an seiner jetzigen Arbeitsstelle einen jüngeren Kollegen (35), der auch als Systemadministrator beschäftigt ist. Dessen Stelle bleibt allerdings erhalten. Der jüngere Kollege ist auch recht früh in der gleichen Gehaltsstufe wie Lars eingestuft worden, obwohl er deutlich weniger Dienstjahre hat und eher weniger anspruchsvolle Aufgaben bearbeitet. Am Arbeitsplatz gibt es viele Gerüchte warum das so ist. Lars vergleicht sich nicht mit diesem Kollegen, hat allerdings bereits einmal das Gespräch mit seinen Vorgesetzten gesucht um diese Angelegenheit zu thematisieren (Verlassen der Opferrolle). Allerdings hat dieses Gespräch zu keinem Ergebnis geführt. Für Lars war es jedoch unter anderem ein Anstoß, mit seiner selbständigen Nebentätigkeit zu starten und sich so mit Hilfe seiner Ressourcen und weil es ihm Spaß macht andere Menschen mit seinem Know-how zu unterstützen, eine weitere berufliche Perspektive aktiv erschaffen (Zukunftsorientierung).


      Neben der Zukunftsorientierung kommt hier gleichzeitig auch die Lösungsorientierung zum tragen. Weil Lars sich hierbei nicht auf das Problem (die Bevorzugung des Kollegen und seine eigene Benachteiligung) konzentriert, sondern gleich nach Auswegen und neuen Lösungen sucht. Er nimmt sein Leben in die Hand und übernimmt Verantwortung für sich selbst, anstatt sich im Groll und Ärger über seinen bevorzugten Kollegen, die Vorgesetzten oder die Streichung der Stelle zu verlieren. Dadurch, dass Freundschaften und ein soziales Netzwerk Lars immer sehr wichtig waren und sind, hat er schnell Fuss gefasst im Bereich der Selbständigkeit. Bei Problemen und Krisen hatte er Ansprechpartner. So fiel es ihm leichter auch die schwierigen Phasen gut zu überstehen.

      Praxisbeispiel: So handelt und reagiert ein resilienter Mensch

      Resiliente Menschen sind psychisch widerstandsfähig.

      Welche Eigenschaften oder Indikatoren hat nun ein Mensch, der NICHT resilient ist?

      Er kann ängstlich sein. Vielleicht ist er unzufrieden mit seiner Lebenssituation, übernimmt aber keine Verantwortung um etwas konkretes daran zu verändern und macht andere oder die Umstände dafür verantwortlich. Was nicht heißt, dass die Umstände nicht auch mal ungünstig sein können. Es ist vielmehr eine grundsätzliche Eigenschaft dieses Menschen überwiegend äußere Einflüsse für den Verlauf seines Lebens verantwortlich zu machen. Vorwiegend passive oder depressive Menschen verfügen über eine geringe Resilienz.

      Um nochmal auf das vorangegangene Beispiel zurückzugreifen, wäre Lars nun ein Mensch der nicht resilient ist, dann hätte er evtl. bereits bei der Bevorzugung des anderen Kollegen ständig diesen und die Vorgesetzten verteufelt und sich in seinem Groll und Ärger verloren. Er hätte womöglich keine selbständige Nebentätigkeit begonnen, da er viel zu sehr damit beschäftigt gewesen wäre sich zu ärgern und dadurch gar nicht mehr erkennen kann welche Stärken, Möglichkeiten und Ressourcen er zur Verfügung hat.

      Das ist nur ein fiktives Beispiel zu Resilienz.

      Im Buch gehe ich natürlich deutlich tiefer darauf ein und gebe immer wieder nachvollziehbare Praxisbeispiele zum Thema, gehe auf Resilienz in echten Extrembedingungen ein, zeige auf was ich selbst für mich tue und gebe dir Übungen an die Hand mit deren Hilfe du deine Resilienz direkt steigern kannst.


      Herzliche Grüße


      Jürgen Simonis


      Hier gehts zum Buch: Resilienz steigern

      Hier gehts zur Webseite von Jürgen Simonis


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      Dass der Stress für den Durchschnittsbürger immer weiter zunimmt und viele der betroffenen Menschen diese wachsende Herausforderung nicht gut meistern, erkennt man an den stetig steigenden Burnout Zahlen. Doch das muss nicht so sein.